Biografie
Jonas Iten, Violoncello
Jonas Iten wurde 1972 in eine Musikerfamilie in Zug geboren. Erster Cellounterricht siebenjährig bei seinem Onkel Luciano Pezzani, Solocellist an der Oper Zürich. Matura 1991. Lehrdiplom und Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung am Konservatorium Winterthur bei Markus Stocker. Solistendiplom 1997 bei Stanislav Apolin und Marek Jerie in Luzern. Meisterkurse bei Arto Noras, Markus Nyikos und Antonio Meneses, ebenso bei William Pleeth, der ihm 1994 bis 1998 in London auch Privatunterricht erteilte. Weiterbildung bei Aida Stucki-Piraccini und Johann Sonnleitner, bei dem er wertvolle Anregungen für Johann Sebastian Bachs Musik erhielt. Preisträger am Rahn-Wettbewerb in Zürich, zweifacher Gewinner eines Förderpreises des Kantons Zug, mehrfacher Preisträger des Migros-Genossenschaftsbundes und der Ernst-Göhner-Stiftung sowie der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.
Jonas Iten pflegt eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie im nahen und fernen Ausland. Er ist Solocellist verschiedener Orchester, u.a. seit 1995 bei der Camerata Zürich und seit 2001 bei den Festival Strings Lucerne. Kammermusikalische Tätigkeit u.a. als Mitglied des Schweizer Oktetts, das seit Jahren vor allem dank seiner Adaptionen von Original Schweizer Volksmusik eine zunehmende Popularität geniesst.
Als Solist ist Jonas Iten aufgetreten mit Orchestern wie das Orchester Musikkollegium Winterthur, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Camerata Zürich, der Zuger Sinfonietta und mit den Festival Strings Lucerne; mit letzteren im 2007 mehrmals auf einer Südamerika-Tournee und im Rahmen des Lucerne Festival im KKL. Sein Solo-CD-Erstling „Bach und Barrière“ hat mit dazu beigetragen, dass seine solistische Tätigkeit zugenommen hat.
Es ist Jonas Iten auch ein grosses Anliegen, seine Erfahrung als Cellist und Musiker im Unterricht weiterzugeben. Er tut dies als Cello-und Ensemble-Lehrer an der Musikschule Zug. Ein Film des Schweizer Fernsehens, Radio-, CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren seinen Weg.

